Bilder – Geh auf Entdeckungsreise in deiner Seele

… und was hat ein profaner Schneespaziergang damit zu tun?


Gerade bin ich durch die verschneite Landschaft gestapft. Die Sonne scheint und es ist klirrend kalt. Eine völlig neue Welt gilt es zu entdecken! Durch den Schnee und Raureif, der alles überzieht, ist die tägliche Hunderunde völlig verwandelt! Während ich so vor mich hin stapfe und mein Atem in meinem Haar gefriert, fällt mir etwas auf: Es ist gar nicht alles ausschließlich weiß! Um mich herum ist es so bunt! Die Schatten haben viele Blau- und Lilatöne. Das Licht lässt den Schnee in orange, rot und gelb leuchten.

Es ist die Frage, worauf ich meine Aufmerksamkeit richte.

Indem ich male, schule ich meine Wahrnehmung. Ich übe meinen Geist auf andere Art zu „schauen“: Unser Gehirn ist immer bemüht, die Flut an Informationen zu vereinfachen, auszusortieren, was gerade nicht unbedingt notwendig ist. So ist unser Geist darauf trainiert eher auf folgende Art zu denken:
„Hunderunde! Weg? Glatt … vorsichtig gehen! Alles weiß. Hier der Weg. Da Bäume. Dort geht es lang. Wo ist der Hund? …“ Der Fokus liegt darauf, heil und ohne große Störungen wieder zu Hause anzukommen. Auf diese Weise spart mein Gehirn Energie und stellt sicher, dass es mir und dem Hund gut geht. Kreative Übungen versuchen genau gegen dieses „Benennen“ und gewohnheitsmäßige Vereinfachen der Dinge anzuarbeiten, um einen anderen Blick auf die Welt zu ermöglichen. Beispielsweise nicht den Baum zu malen, sondern alle Flächen abzubilden, die um den Baum herum sind. Versuch es doch einmal! Beim Malen gilt es aber auf andere Art zu schauen: „Welche Farbe hat der Baum? Welche Form haben seine Zweige? Wo sind die Schatten? Welche Farbe haben diese? Oder welche Form und Farbe haben die Flächen rundherum?“ Diese Art zu schauen, macht das Denken viel weiter, es gilt viel mehr und auf andere Art wahrzunehmen.

Alles beginnt mit einem weißen Blatt!

Im Ringen um meinen ersten Blogartikel ist mir ein Buch wieder in den Sinn gekommen, das sehr gut zu diesem winterlichen Landschaftsbild passt. Dieses Buch habe ich vor vielen Jahren geschenkt bekommen als meine Diplomarbeit bevorstand. Sein Titel lautete: „Keine Angst vorm weißen Blatt“. Es handelt von Techniken, wie man es sich leichter machen kann, seine Abschlussarbeit zu schreiben. Welche Möglichkeiten es gibt, ins Schreiben zu finden und nicht in Perfektionismus zu erstarren.

Nicht in Perfektion erstarren!

Ähnlich ging es mir mit diesem ersten Blogartikel. Wie leicht fällt es mir sonst, Texte zu schreiben, Inhalte zu vermitteln, etwas über den Sinn und Zweck meiner Arbeit zu erzählen. Und nun bin ich, ähnlich wie die Landschaft um mich herum, erstarrt.


Kennst Du das, wenn die Gedanken anfangen in Deinem Kopf Pogo zu tanzen?
„Oh, mein Gott, der erste Artikel für meinen Blog!“ „Wer bin ich denn, dass ich glaube etwas zu sagen zu haben?“ „Wer will schon lesen, was ich schreibe?“
In diesem wilden Durcheinander hätte ich die eine, leise Stimme beinahe überhört, die mich ruhig und freundlich fragte: „Warum kommen dir nicht Gedanken in den Kopf wie: „Hurra, endlich kann ich meine Gedanken und Bilder teilen!“ „Das wollte doch neulich schon jemand wissen. Jetzt kann ich die Frage ausführlich beantworten!“ „Wie wunderbar! Ein Bild zu gestalten eröffnet so viele kraftvolle Wege! Endlich nehme ich mir Zeit davon zu berichten, welche es sind und was auf diesem Weg alles möglich wird!“ Und „Du selbst hast doch beim Malen gar nicht den Anspruch perfekt zu sein, sondern mit einem bestimmten Aspekt klarer zu werden, weiter zu kommen. Also warum dann jetzt und hier vor den Worten, der leeren Datei in Perfektionismus erstarren!“

Hier mein erster Schritt – mein erster Blogartikel!
Mal sehen, welche Schlenker mein Blog-Weg gemacht haben wird, wenn ich mich irgendwann einmal umdrehe und zurückschaue! Vielleicht entdecke ich dann große und kleine Fußspuren, derer, die meine Reise spannend fanden und mitgelaufen sind. Vielleicht liegt da die verschneite Wiese am Wegesrand, auf der wir freudig Schnee-Engel hinterlassen haben. Wen werde ich auf dieser Reise wohl alles kennenlernen? Welche Welten werde ich entdecken, indem ich Dir von meinen Bilder-Reisen berichte? Ich bin jetzt schon neugierig auf die vielen Bilder, Geschichten und Entwicklungsprozesse?

Ein Bild kann helfen, wenn alles droht zu erstarren – Wenn Du auf der Stelle trittst und nicht weiterweißt!
Ja! Genau das ist es!! Wenn alles droht zu erstarren. Wenn die Sorgen und Ängste alles immer enger werden lassen. Wenn Deine Gedanken nur noch wirr durcheinanderlaufen, gegeneinanderstoßen und übereinander stolpern. Obwohl du genau weißt, dass Du es kannst. Aber da ist dieser hohe Anspruch! Da ist dieser Glaube, alle anderen können es besser! Da kommen diese inneren Kritiker, die mäkeln, madig machen, die Freude rauben und alles grau werden lassen. Bis du es am Ende einfach gleich bleibenlässt.

Die Lösung liegt in Dir! Bilder helfen sie sichtbar zu machen.
So, wie der Schnee und das Eis irgendwann wieder schmelzen, sichtbar machen, was sie verdeckt hatten und die Natur erneut wächst und sich entwickelt. So gilt es ein Mittel zu finden, aus der eigenen Stagnation, den ewig kreisenden Gedanken, den unklaren Emotionen oder den ewig gleichen Routinen heraus zu finden - Genau wie das Tauwasser - wieder alles ins Fließen zu bringen. Dieses Phänomen der „Angst vor dem weißen Blatt“, der weißen Leinwand, haben viele auch beim Malen. Wie oft höre ich Sätze wie: „Ich bin gar nicht kreativ!“ „So etwas werde ich nie malen können. Besser fange ich gar nicht erst an. Das gibt nur Frust!“ „Ich kann überhaupt nicht malen! Ich würde sowas auch so gerne machen. Aber für mich kommt das einfach nicht in Frage!“ Kennst Du das? Hast Du auch schon einmal vor der weißen Leinwand gesessen und dich gefragt: „Wo und wie fange ich denn jetzt an?“ Oder kamen beim Malen solche Gedanken: „Wie mache ich jetzt weiter? Das Bild soll schön werden, soll großartig werden. Ich will jetzt nichts verderben!“ Genau so geht es mir gerade mit meinem ersten Blogartikel. Und ich bin so dankbar für diesen Schneespaziergang, der mir die Parallelen aufgezeigt hat.

Erst wenn ich mich von der Perfektion verabschiede – Kann ich von innen heraus sichtbar machen, was mich bewegt!
Es ist egal, ob ich schreibe oder Male, um aus der Erstarrung heraus zu finden, um etwas sichtbar zu machen, um es verstehen oder erklären zu können oder eine Lösung zu finden. Beim ersten Wort, mit meinem ersten Pinselstrich oder mit meinem ersten Schritt im Schnee – Die Magie stellt sich ein, wenn ich mich von der Perfektion verabschiede! Ja, der Weg ist vereist und rutschig – was für ein Abenteuer! Ok, dann sammle ich erst einmal unsortiert meine Gedanken und morgen schaue ich, wie sich der Text zusammenfügt – Ach so, in dieser Reihenfolge macht es Sinn! Und Ja, am Anfang greife ich nur zur allerersten Farbe, die mich anspricht, egal, wie das Bild am Ende aussieht – Mal sehen, was ich am Ende in den Spuren auf dem Blatt entdecken werde, wie sich das Bild entwickeln wird – Was für eine Entdeckungsreise!

Der Weg entsteht im Gehen!
Experimentiere mit einer neuen Herangehensweise!
Mach Dich nicht länger passend - sondern schau, welche Form aus Dir heraus entsteht!

Dies ist für mich das perfekte Gleichnis für das, was Bilder zu leisten vermögen, wenn wir es schaffen uns vom Anspruch an das Ergebnis zu lösen. Wenn wir mit einem anderen Blickwinkel zu Malen beginnen. Wenn wir aufhören abzumalen und endlich beginnen, frei aus uns heraus zu gestalten.
So habe ich es auch mit diesem ersten Artikel und meinem Spaziergang erfahren. Unterwegs beim Gehen, im Schreiben, beim Malen wird mir klar, wie bunt alles ist oder wie viel ich dann doch zu berichten habe.


In unserer Seele gibt es eine Welt zu entdecken: Sie ist unendlich, sie ist riesig und so farbenfroh!
Im Unbewussten haben wir unser gesamtes Leben abgespeichert: Alle Sinneseindrücke, alle Erlebnisse in Verbindung mit den Emotionen aus dem jeweiligen Moment. Bei mir zum Beispiel lösen Mohnbrötchen mit Butter ein wohlig warmes Gefühl der Geborgenheit aus. Sie erinnern mich an einen der wärmsten Momente meiner Kindheit: Ich sitze auf dem Schoß meines Opas, warm und geborgen. Wir beobachten ein Gewitter während ich ihm nach und nach seine Brötchen „wegmampfe“. Auf der überdachten Terrasse steht sein, bei jeder Bewegung knirschender, Rattan-Sessel und direkt vor uns sehen wir den Regen niederprasseln.

Dies ist mein kraftvolles Inneres Bild für bedingungslose Geborgenheit! 
Ein Bild, das ich tief in meiner Seele trage. Für mich ist die Seele grösser als dieser unbewusste Ort, an dem all unsere Erlebnisse abgespeichert sind. Betrachte ich die gängigen Definitionen von Seele, so wird sie folgendermaßen unterteilt:
Zum Einen "die menschliche Seele" als die Gesamtheit dessen, was das Fühlen, Empfinden, Denken eines Menschen ausmacht. Und zum Anderen "die unsterbliche Seele" als der substanz-, körperloser Teil des Menschen, der nach religiösem Glauben unsterblich ist und nach dem Tode weiterlebt.
Unabhängig davon, woran wir jeweils glauben, steht für mich fest, wir tragen diese riesige innere Welt in uns, die weit hinausgeht über das, was unsere reale Welt um uns herum zu bieten hat. 


Bilder sind für mich die Möglichkeit, mit dieser inneren Welt in Austausch zu treten.

Hier liegt der Ort, in dem unsere Fantasie, unsere Träume wirken und arbeiten. Nichts vom Menschen Geschaffenes existiert auf dieser Welt, was nicht zuvor in dieser inneren Welt erdacht wurde und Gestalt angenommen hat.
Die Wissenschaft schreitet mit riesigen Schritten voran. Vom Quantenfeld ist da die Rede. Der Gehirnforscher Gerald Hüther schreibt über die Kraft innerer Bilder. Themen werden wissenschaftlich behandelt oder erklärt, die sich Generationen vor uns noch überhaupt nicht vorstellen konnten. Selbst zur Zeit meiner Ausbildung galt die Arbeit mit Bildern noch als sehr „esoterisch“. Die neueste Forschung hat herausgefunden, dass wir im Bauch ein größeres neuronales Netzwerk haben als unser Gehirn. Alte Sprichwörter handeln vom Bauchgefühl, auf das es sich zu verlassen gilt.

Bilder sind für mich die beste Möglichkeit, dieses oft diffuse nicht greifbare Bauchgefühl zu verstehen und mit ihm weiterzuarbeiten.
Heute suchen immer mehr Menschen einen Zugang, dieses Wissen praktisch für sich anzuwenden. Immer mehr Menschen wollen sich mit ihrer Seele verbinden und die Kraft nutzen lernen, die ihre Seele in sich trägt, um ihr Leben zu verändern und Träume zu verwirklichen. Um Veränderungen herbei zu führen, Klarheit zu gewinnen und sich selbst immer mehr treu zu sein, sind Bilder kraftvolle Vermittler: Bilder sind sozusagen die erste Manifestation dessen, was in meinem Leben Gestalt annehmen, sich verändern soll. Hier setze ich mit der SOUL BOARD Arbeit an. Frei nach dem Motto:
Mach sichtbar, wonach Deine Seele sich sehnt!

Es kann sein, dass dein Leben von außen betrachtet vollkommen erscheint. So vieles hast du geleistet, erreicht, gelernt. Alle selbst gesteckten Ziele wurden abgearbeitet und doch ist da immer wieder dieses Gefühl nicht angekommen zu sein. Da fehlt noch was! Da ist dieses Gefühl, das ich nicht zu fassen bekomme oder dieser eine große Traum, wo immer wieder der Alltag dazwischenkommt. An dieser Stelle versagen alle bisher so bewährten Strategien und es fühlt sich an, wie auf der Stelle zu treten. An dieser Stelle sind Bilder eine wunderbare Möglichkeit sichtbar zu machen, wohin es noch gehen soll und welche Kurskorrekturen noch anstehen.
•Malen macht sichtbar, was du in der Seele trägst und was noch Gestalt annehmen will.
•Malen hilft den Schatten, der auf deiner Seele liegt, sichtbar zu machen, zu verstehen und Licht ins Innere zu bringen. Im Idealfall sichtbar zu machen, wohin es deine Seele noch zieht.
•Malen hilft, Klarheit zu finden, all deine Kräfte zu bündeln und voller Leichtigkeit ans Ziel zu kommen.

Malen birgt eine unermesslich große Kraft!

Es ist nicht wichtig, ob du ein Künstler bist oder ob deine Bilder schön werden.

Viel wichtiger ist, was du während des Malens erlebst und was es dir alles ermöglicht. 

Von klein an habe ich mich unbewusst mit dieser Kraft verbunden und zum Stift oder Pinsel gegriffen. Diese besondere Kraft, die ich in meinem eigenen Leben so oft erfahren durfte, habe ich durch meine diversen Ausbildungen verstehen und immer bewusster anwenden gelernt.


Jetzt möchte ich Dir diese Kraft zugänglich machen!


Nach dem heutigen Stand der Wissenschaft und nachdem ich bereits viele wunderbare Kundinnen mit ihren SOUL BOARDS begleiten durfte kann ich voller Überzeugung sagen:
Es fühlt sich an wie Magie! Aber es ist angewandte Neurobiologie.